Kommunikation
Bundesnetzagentur: Klassische Anrufe werden weniger - Videotelefonie nimmt zu

Die Bundesnetzagentur in Bonn hat ihren Jahresbericht zur Telekommunikation in Deutschland vorgelegt.

    Eine Frau hat ein Smartphone der Hand, auf dem Bildschirm sind sechs Verwandte oder Freunde zu sehen, mit denen sie per Video kommuniziert.
    Gegenüber der klassischen Telefonie ist die Nutzung von Videokonferenz- und Messenger-Angeboten gestiegen (Archivbild): (Thibaud Vaerman)
    Demnach ist die Bedeutung der klassischen Telefonie - gemessen am Gesprächsvolumen - im vergangenen Jahr weiter deutlich gesunken. Im Festnetz fiel die Zahl der Gesprächsminuten von 57 Milliarden in 2024 auf rund 47 Milliarden Minuten. Auch im Mobilfunk wurde deutlich weniger telefoniert. Gestiegen ist dagegen die Videotelefonie über Messenger- und Videokonferenz-Dienste.
    Deutlich erhöht hat sich nach Angaben der Netzagentur auch das verbrauchte Datenvolumen, sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk. Immer weniger Bedeutung hat laut der Auswertung inzwischen die klassische SMS.
    Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.