Folgen den Iran-Kriegs
Bundesnetzagenturchef: "Gaspreise können moderat steigen"

Als Folge des Iran-Kriegs kann es laut der Bundesnetzagentur zu moderaten Preissteigerungen beim Gas kommen.

    Das Bild zeigt eine Ein-Euro-Münze, die von blauen Gasflammen eingerahmt ist.
    Symbolbild zum Thema Gaspreise (IMAGO / IlluPics / )
    Die Auswirkungen der Krise am Golf spürten alle, die an den Börsen Gas beschaffen müssten, sagte Behörden-Präsident Müller dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Für die meisten privaten Haushalte gälten zwar Preisgarantien für zwölf Monate oder länger. Bei den Anschlussverträgen aber seien dann Erhöhungen möglich. Müller fügte hinzu, dies sei jedoch nicht in einer Dimension zu erwarten, wie es sie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gegeben habe. Zugleich mahnte er, sorgsam mit Gas umzugehen. Es handele sich dabei um ein wertvolles Gut.
    Beim Strom sieht es dem Netzagenturchef zufolge anders aus. Hier gebe es sinkende Preise durch einen auch jahreszeitlich bedingt deutlichen Anteil an erneuerbaren Energien.
    Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.