
Die Grünen-Co-Vorsitzende Brantner sagte im Deutschlandfunk, man wolle den Schub nutzen, um auch im Bund nach vorne zu kommen. Ihre Partei habe die Talsohle durchschritten und sich seit dem Ende der Ampel-Koalition mit SPD und FDP konsolidiert. Im Bundestag wolle man weiter harte und konstruktive Oppositionsarbeit leisten, etwa gegen eine drohende Rückabwicklung der Energiewende. Zugleich wollten die Grünen den Rückenwind aus Baden-Württemberg mitnehmen in die nächsten Wahlkämpfe auf Landesebene.
Der Vizechef der Unions-Fraktion, Jung, sprach von einem differenzierten Bild des Wahlabends. Beim entscheidenden Thema Wirtschaftskompetenz sei seine Partei besser wahrgenommen worden, sagte Jung im Deutschlandfunk. Die Bürger in Baden-Württemberg hätten am liebsten die CDU in Kombination mit Özdemir gewollt. Jung wiederholte den Vorwurf, in sozialen Medien sei CDU-Spitzenkandidat Hagel einer Kampagne ausgesetzt gewesen.
In Berlin beraten heute die Spitzengremien der Bundesparteien über den Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
