Bundeswehr
Bundespräsident Steinmeier äußert Zweifel, ob freiwilliger Wehrdienst ausreicht

Bundespräsident Steinmeier ist skeptisch, ob der neue freiwillige Wehrdienst ausreicht, um die Bundeswehr wie gewünscht personell aufzustocken.

    Klietz: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l) und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (r, SPD) sprechen auf dem Truppenübungsplatz Klietz mit ukrainischen Soldaten.
    Bundespräsident Steinmeier und Verteidigungsminister Pistorius bei ukrainischen Soldaten auf dem Truppenübungsplatz Klietz (Archivbild) (Klaus-Dietmar Gabbert / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)
    Er zweifle, ob die Freiwilligkeit ausreiche, sagte Steinmeier dem Nachrichtenportal t-online. Wenn sich herausstellen sollte, dass dies nicht der Fall sei, werde die Debatte über die Wehrpflicht wieder aktuell werden, prognostizierte das Staatsoberhaupt. Bundesverteidigungsminister Pistorius hatte zuletzt erklärt, dass er am bisherigen Ziel festhalte, die Truppe auf 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten aufzustocken. Derzeit dienen knapp 186.000 Männer und Frauen bei der Bundeswehr in Uniform.
    Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.