
In Begleitung von Zeitzeuginnen will er das historische Zellenhaus und die neue Dauerausstellung besichtigen. Im Anschluss sei eine Kranzniederlegung am Gedenkstein für die Opfer von Diktatur und Verfolgung geplant.
Auf dem einstigen Burgareal richtete die damalige DDR ab 1950 ihr größtes Frauengefängnis ein. Bis 1989 waren dort etwa 24.000 Häftlinge eingesperrt, rund 8.000 von ihnen aus politischen Gründen. Nach der Wiedervereinigung wurde das Gebäude bis 2001 weiter als Justizvollzugsanstalt genutzt.
Diese Nachricht wurde am 11.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.