
Steinmeier betonte, im Interesse der Öffentlichkeit stehe oft, was spektakulär im Weltraum selbst passiere, aber dabei werde unterschätzt, was durch die Arbeit der ESO geleistet werde. Als Laie könne man sich kaum vorstellen, was "bodengebundene Weltraumforschung" konkret bedeute. Der Bundespräsident lobte die Fortschritte in den vergangenen Jahren. Es brauche aber auch weiterhin eine stabile Finanzierung und ideale Umweltbedingungen für die Teleskope, zum Beispiel in Bezug auf Luftverschmutzung.
Die ESO baut derzeit ein sogenanntes Groß-Teleskop in der chilenischen Atacamawüste. Es soll das weltweit größte Teleskop für das sichtbare Licht und das nahe Infrarot werden. Sein Hauptspiegel wird einen Durchmesser von 39 Metern haben.
Diese Nachricht wurde am 02.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
