
Das Staatsoberhaupt will sich dort über die Geschichte ehemaliger DDR-Heimkinder informieren. Geplant ist nach Angaben des Bundespräsidialamtes ein Gespräch mit Betroffenen. Die Begegnungsstätte erinnert seit 1998 an die haftähnlichen Zustände, unter denen nach Auffassung der DDR-Behörden auffällige Jugendliche zu - Zitat - "sozialistischen Persönlichkeiten" umerzogen werden sollten.
Von 1964 bis 1989 wurden laut Gedenkstätte mehr als 4.000 Jugendliche in Torgau eingewiesen. Es war die einzige geschlossene Heimeinrichtung der DDR.
Diese Nachricht wurde am 22.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
