
Derzeit könnten Personen, die Orte der kritischen Infrastruktur ausspähten, unbefugt beträten oder gar mit einer Drohne überflögen, regelmäßig nicht bestraft werden, erläuterte Heinz. Der Schutz von Umspannwerken, Flughäfen und Rechenzentren müsse aber früher ansetzen, betonte der hessische Justizminister. Man dürfe nicht warten, bis Leitungen gekappt würden oder Drohnen explodierten und somit Menschen gefährdet würden.
In der vergangenen Woche hatte Bayern bereits angekündigt, den Schutz kritischer Infrastruktur deutlich verstärken zu wollen. So sollten auch private Firmen künftig Drohnenangriffe abwehren dürfen, sagte Ministerpräsident Söder.
Zuletzt hatte es Sabotageakte gegen Umspannwerke in mehreren Bundesländern gegeben. Gestern war ein mutmaßlicher Saboteur festgenommen worden.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





