
Nach Angaben von Außenminister Wadephul sollen Flugzeuge nach Riad in Saudi-Arabien und Maskat im Oman geschickt werden. In beiden Ländern seien die Lufträume noch geöffnet, erklärte der CDU-Politiker. Neben der Lufthansa sei man auch mit TUI und dem Deutschen Reiseverband in Kontakt, um den Menschen bei der Rückkehr nach Deutschland zu helfen. Besonderes Augenmerk gelte dabei der Ausreise vulnerabler Personen wie Kindern, Kranken oder Schwangeren. Wadephul zufolge ist die Bundesregierung auch bereit, Privatmaschinen auf Steuerzahlerkosten zu chartern oder - als letztes Mittel - auf Flugzeuge der Bundeswehr zurückzugreifen.
Wadephul hatte gestern noch erklärt, er sehe keine Möglichkeit, deutsche Touristen aus dem Konfliktgebiet auszufliegen. Der Außenminister verwies auf die deutschen Auslandsvertretungen, die bei individuellen Ausreisen behilflich sein könnten. Rund 30.000 Reisende sind betroffen. Sie halten sich in der Golfregion auf oder ihre Flüge aus anderen Erdteilen sollten über die Drehkreuze in der Region gehen.
Diese Nachricht wurde am 02.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
