
Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte, das Ministerium stehe in engem und ständigem Kontakt mit den Botschaften in Iran und Israel sowie den weiteren Vertretungen in der Region. Vor Reisen nach Israel hatte das Auswärtige Amt bereits vor dem Beginn der Angriffe dringend abgeraten.
Eine politische Stellungnahme von Seiten der Europäischen Union oder des Kanzleramts liegt bislang nicht vor. Auch die Regierungen in Paris und London haben sich noch nicht geäußert. Norwegens Außenminister Barth Eide zeigte sich tief besorgt, dass es nach den Luftschlägen der USA und Israels einen neuen, ausgedehnten Krieg im Nahen Osten geben könnte.
Der CDU-Außenpolitiker Kiesewetter bezeichnete den Angriff auf den Iran als berechtigt. Teheran erkenne Israels Existenzrecht nicht an, sondern wolle das Land vernichten, sagte Kiesewetter dem Portal t-online. Die FDP-Europapolitikerin Strack-Zimmermann äußerte die Hoffnung auf einen Systemwechsel im Iran.
Diese Nachricht wurde am 28.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
