Nahost
Bundesregierung besorgt über israelische Bodenoffensive im Libanon

Die Bundesregierung hat sich besorgt über die begonnene Bodenoffensive Israels im Süden des Libanon geäußert.

    Israelische Panzer stehen auf einem matschigen Feld in der Nähe der Grenze zum Libanon.
    Israel hat einen Bodeneinsatz im Südlibanon gestartet. (AFP / ODD ANDERSEN)
    Regierungssprecher Kornelius erklärte in Berlin, eine großangelegte Militäraktion würde die ohnehin angespannte humanitäre Lage in der Region deutlich verschlechtern und nochmals zu einem erhöhten Fluchtgeschehen beitragen. Man fordere die israelischen Freunde eindringlich auf, diesen Weg nicht einzuschlagen.
    Die israelische Armee hatte zuvor den Beginn des Bodeneinsatzes bekannt gegeben. Dieser sei begrenzt und richte sich gezielt gegen Stellungen der Hisbollah-Miliz, hieß es. Ziel sei mehr Sicherheit für die Bewohner im Norden Israels.
    Die militant-islamistische Hisbollah feuert seit der Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Chamenei entgegen dem Willen der libanesischen Regierung immer wieder Raketen auf Israel ab.
    Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.