Ressortabstimmung
Bundesregierung bringt Maßnahmen gegen überhöhte Spritpreise auf den Weg

Die Bundesregierung hat ihre Gesetzesvorschläge zur Dämpfung der hohen Spritpreise auf den Weg gebracht.

    Eine Preistafel einer Tankstelle zeigt Preise von über zwei Euro pro Liter für Benzin und Diesel.
    Die Spritpreise sind nach Beginn des Iran-Krieges deutlich gestiegen. (picture alliance / SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow / SULUPRESS.DE)
    Für die geplanten Maßnahmen sei heute die Ressortabstimmung eingeleitet worden, sagte ein Regierungssprecher in Berlin. Demnach soll im Kartellrecht die Beweispflicht bei der Erhöhung von Benzinpreisen umgekehrt werden. Dann müssen die Mineralölkonzerne diesen Schritt begründen. Zudem sollen die Preise nur einmal am Tag, um 12 Uhr, erhöht werden dürfen - können aber jederzeit wieder sinken. Morgen tagt dazu eine von den Koalitionsfraktionen eingesetzte Arbeitsgruppe, zu der auch Vertreter der Mineralölkonzerne erwartet werden.
    An den Tankstellen sind die Spritpreise heute wieder gestiegen. Nach ADAC-Angaben verteuerten sich Diesel und E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt um 0,4 beziehungsweise um 0,7 Cent im Vergleich zu gestern.
    Diese Nachricht wurde am 15.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.