
Zuletzt blieb die Medaillenausbeute der deutschen Mannschaft bei den Winterspielen in Italien hinter den Erwartungen zurück. Das Gesetz soll für größere Planungssicherheit, Effizienz und Transparenz bei der Verteilung der Fördermittel sorgen. Ziel ist es, den deutschen Spitzensport so international wieder wettbewerbsfähiger zu machen.
Gründung einer Agentur für Spitzensport nach britischem Vorbild
Im Zentrum des Reformvorhabens steht die Gründung einer unabhängigen Spitzensportagentur. Unter der Führung von zwei Vorständen soll diese im nächsten Jahr ihre Arbeit aufnehmen und eigenständig die Fördergelder verteilen. Weniger Bürokratie, stärkerer Fokus auf Erfolge - so lautet die Vorgabe für die als Stiftung angelegte Agentur, die sich an internationalen Modellen orientiert. Als Vorbild gilt vor allem die britische Agentur UK Sport.
Ein Streitpunkt ist der künftige Sitz der Agentur. Sport-Staatsministerin Schenderlein (CDU) will sie nach Leipzig holen, in ihr Heimat-Bundesland Sachsen. Zugleich pochte sie im Deutschlandfunk auf die Unabhängigkeit der Einrichtung, die das Herzstück der reformierten Sportförderung bilden soll.
Der Deutsche Olympische Sportbund ist verärgert darüber, dass es keinerlei Vorabsprachen gab und macht sich im parlamentarischen Verfahren für Frankfurt am Main stark. Der DOSB-Vorstandsvorsitzende Fricke kündigte ebenfalls im Deutschlandfunk weitere Verhandlungen und eine Anhörung in Bundestag und Bundesrat an. Auch der Verein Athleten Deutschland übt Kritik am Gesetzentwurf. So gebe es etwa keinerlei verbindliche Rolle für Athletenvertreter im Stiftungsrat, hieß es.
Der Deutsche Olympische Sportbund ist verärgert darüber, dass es keinerlei Vorabsprachen gab und macht sich im parlamentarischen Verfahren für Frankfurt am Main stark. Der DOSB-Vorstandsvorsitzende Fricke kündigte ebenfalls im Deutschlandfunk weitere Verhandlungen und eine Anhörung in Bundestag und Bundesrat an. Auch der Verein Athleten Deutschland übt Kritik am Gesetzentwurf. So gebe es etwa keinerlei verbindliche Rolle für Athletenvertreter im Stiftungsrat, hieß es.
Über die Neuordnung der Sportförderung wird schon seit langem gestritten. Der Zuletzt hatte die Ampel-Regierung ein Gesetz entworfen, das aber durch den Bruch der Koalition gestoppt worden war. Der neue Anlauf des jetzt für den Sport zuständigen Kanzleramts wurde in den vergangenen Monaten durch Widerstände vor allem aus dem organisierten Sport gebremst. Nach der Verabschiedung durch das Kabinett befassen sich Bundesrat und Bundestag mit dem Sportfördergesetz. Hier hofft unter anderem der DOSB, weitere Zugeständnisse erwirken zu können.
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Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
