
Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte, man habe die ausdrückliche Erwartung an die georgische Regierung, dass persönliche Angriffe auf den Botschafter unterblieben. Die Rückberufung Fischers vor einigen Wochen zu Konsultationen nach Berlin war mit unbegründeten Anschuldigungen und aggressiver Rhetorik der georgischen Führung gegenüber dem Diplomaten begründet worden.
Georgien befindet sich seit der Parlamentswahl vor einem Jahr in einer politischen Krise. Opposition und regierungskritische Demonstranten werfen der Führung des Landes vor, zunehmend in Autoritarismus zu verfallen und sich Russland anzunähern.
Diese Nachricht wurde am 07.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
