Holocaust-Gedenkstätte
Bundesregierung erhöht finanzielle Unterstützung für Yad Vashem

Die Bundesregierung verfünffacht ihre finanzielle Unterstützung der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Bundesaußenminister Wadephul und der israelische Außenminister Saar unterzeichneten in Jerusalem eine entsprechende Einigung.

    Der israelische Außenminister Gideon Saar (rechts) und sein deutscher Amtskollege Johann Wadephul unterzeichnen Dokumente während einer gemeinsamen Pressekonferenz in Jerusalem.
    Bundesregierung erhöht finanzielle Unterstützung der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. (picture alliance/AP Photo/Ohad Zwigenberg)
    Die seit 2012 bestehende deutsche Unterstützung soll bis 2030 auf fünf Millionen Euro pro Jahr erhöht werden. Mit dem Geld sollen die Bestände von Yad Vashem digitalisiert und weitere Aufklärungsprogramme insbesondere für jüngere Zielgruppen entwickelt werden, wie das Auswärtige Amt mitteilte. Wadephul erklärte, es bleibe die Aufgabe und Verpflichtung Deutschlands, der grassierenden Relativierung und Leugnung des Holocausts entschieden entgegenzutreten.
    Yad Vashem wurde 1953 in Jerusalem gegründet. In den kommenden Jahren soll eine Zweigstelle in München eröffnen.
    Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.