Nationaler Gedenktag
Bundesregierung erinnert an Terroropfer in Deutschland

Mit einer zentralen Veranstaltung hat die Bundesregierung der Opfer terroristischer Anschläge gedacht.

    Stefanie Hubig (SPD), Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, spricht bei der zentralen Gedenkveranstaltung der Bundesregierung zum Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt.
    Gedenkveranstaltung der Bundesregierung in Berlin (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Anlässlich des Nationalen Gedenktages betonten Regierungsvertreter die bleibende Verantwortung des Staates auch gegenüber den Angehörigen. Bundesjustizministerin Hubig hob in ihrer Rede hervor, dass sich Terrorismus zwar gegen die gesamte Gesellschaft richte, das Leid aber vor allem Einzelne mit voller Härte treffe. Der Gedenktag sei ein unmissverständliches Signal, dass der Staat dauerhaft an der Seite derer stehe, die Schlimmstes hätten erfahren müssen. Der Bundesopferbeauftragte Weber bezeichnete den seit 2022 begangenen Gedenktag als einen Moment des "Hinsehens und Hinhörens". Man zeige den Betroffenen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein gelassen würden.
    Auf europäischer Ebene wurde ein Gedenktag für die Opfer von Terrorismus bereits ein Jahr nach den islamistischen Bombenanschlägen auf vier Vorortzüge in Madrid im Jahr 2004 eingeführt.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.