Türkei
Bundesregierung fordert Freilassung des Deutsche-Welle-Journalisten Alican Uludağ

Die Bundesregierung hat die Festnahme des Deutsche-Welle-Korrespondenten Alican Uludağ in der Türkei kritisiert.

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    Der Reporter hatte für die Deutschen Welle berichtet. (picture-alliance / dpa / Daniel Kalker)
    Ein Sprecher sagte in Berlin, Journalisten sollten ihre Arbeit frei und ohne Angst vor Repressionen ausüben können. Die Deutsche Welle müsse frei und unabhängig berichten dürfen. Zuvor hatte Kulturstaatsminister Weimer die sofortige Freilassung von Uludağ gefordert. Die Intendantin der Deutschen Welle, Massing, betonte, die Vorwürfe seien haltlos. Der Vorsitzende der oppositionellen CHP-Partei, Özel, bezeichnete die Festnahme als "Schikane".
    Laut der Deutschen Welle war Uludağ gestern vor den Augen seiner Familie von etwa 30 Polizisten in Ankara festgenommen und abgeführt worden. Laut Staatsanwaltschaft werden ihm "Präsidentenbeleidigung", die "Verbreitung irreführender Informationen" sowie "Beleidigung der türkischen Nation, des Staates und der Institutionen" vorgeworfen. Er sei am Vormittag verhört worden.
    Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.