Iran-Krieg
Bundesregierung schließt Beteiligung an Militäreinsätzen gegen den Iran aus

Deutschland wird sich nach Angaben der Bundesregierung nicht an militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligen.

    Ein Motorrad fährt in Teheran an einem Plakat mit dem Bild des iranischen Obersten Führers Ali Chamenei vorbei, nachdem dessen Tod durch einen Luftangriff bestätigt wurde.
    Die Bundesregierung will nicht militärisch gegen den Iran vorgehen. (picture alliance / dpa / AP / Vahid Salemi)
    Im Nahen Osten stationierte Bundeswehrsoldaten würden sich im Fall eines Angriffs ausschließlich verteidigen, erklärte Regierungssprecher Kornelius. Eine gemeinsame Erklärung Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens zum Iran-Krieg hatte Spekulationen über eine deutsche Beteiligung genährt. Darin heißt es, die drei Länder würden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die eigenen Interessen und die der Verbündeten in der Region zu verteidigen.
    Die Bundeswehr hat mehr als 500 Soldaten als Beitrag zu internationalen Militäreinsätzen in den Nahen Osten entsandt. Sie sind unter anderem in Jordanien, im Irak sowie im Libanon stationiert.
    Diese Nachricht wurde am 02.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.