Energie
Bundesregierung treibt Bau eines weltweit ersten Kernfusionskraftwerks mit Millionenförderungen voran

Die Bundesregierung treibt die Bemühungen zum Bau des weltweit ersten Kernfusionskraftwerks in den 40er-Jahren in Deutschland voran.

    Blick in das Plasmagefäß des Forschungsreaktors Joint European Torus (JET)
    Um das weltweit erste Kernfusionskraftwerk in Deutschland bauen zu können, werden einige Forschungseinrichtungen an Förderprogrammen der Bundesregierung teilnehmen (Archivbild). (imago / ABACAPRESS )
    Als Hauptstandorte dafür werden Karlsruhe, Biblis und Garching gefördert. Zudem sind Forschungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg beteiligt. Zunächst fließen 125 Millionen Euro an Bundesmitteln. Später sollen die Bundesländer und private Investoren die Summe aufstocken.
    Forschungsministerin Bär, CSU, meinte, Fusion könne die Energieprobleme der Zukunft lösen. Es sei wichtig, dass Deutschland dabei am Steuer sitze und nicht nur Beifahrer sei. Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Olschowski, Grüne, sprach von einem richtig guten Tag für die Forschungslandschaft. Ihr bayerischer Amtskollege Blume (CSU) nannte Fusion eine Jahrhundertchance.
    Fusionsenergie entsteht, wenn Atomkerne unter hoher Temperatur und hohem Druck miteinander verschmolzen werden. Theoretisch lassen sich damit klimaneutral große Energiemengen erzeugen.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.