
Als Hauptstandorte dafür werden Karlsruhe, Biblis und Garching gefördert. Zudem sind Forschungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg beteiligt. Zunächst fließen 125 Millionen Euro an Bundesmitteln. Später sollen die Bundesländer und private Investoren die Summe aufstocken.
Forschungsministerin Bär, CSU, meinte, Fusion könne die Energieprobleme der Zukunft lösen. Es sei wichtig, dass Deutschland dabei am Steuer sitze und nicht nur Beifahrer sei. Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Olschowski, Grüne, sprach von einem richtig guten Tag für die Forschungslandschaft. - Fusionsenergie entsteht, wenn Atomkerne unter hoher Temperatur und hohem Druck miteinander verschmolzen werden. Theoretisch lassen sich damit klimaneutral große Energiemengen erzeugen.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
