
Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, man verfolge die Entwicklung sehr aufmerksam. Der Krisenstab der Bundesregierung berate über die Situation. Die EU-Außenbeauftragte Kallas teilte mit, sie habe mit US-Außenminister Rubio gesprochen. Kallas rief zur Zurückhaltung auf. Die EU habe sich wiederholt für einen friedlichen Übergang in Venezuela unter Einhaltung des Völkerrechts ausgesprochen.
Russland verurteilte das Vorgehen der USA als "bewaffnete Aggression", die nicht zu rechtfertigen sei. Man verlange eine "sofortige" Aufklärung über das Schicksal Maduros und dessen Frau. Der Iran sprach von einem klaren Verstoß gegen das Völkerrecht. Das mit Venezuela verbündete Kuba bezeichnete den Angriff als "Staatsterrorismus" und forderte eine Reaktion der internationalen Gemeinschaft.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
