Medienbericht
Bundesregierung verschärft laut "Rheinischer Post" Gesetzentwurf gegen Schwarzarbeit - auch Lieferdienste für Essen im Visier

Die Koalition aus Union und SPD verschärft nach einem Medienbericht ihren Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Schwarzarbeit.

    Ein Schild mit der Aufschrift Babershop.
    Die Alternative zum Friseur, der Barbershop. (Symbolfoto) (picture alliance / Flashpic / Jens Krick)
    Die "Rheinische Post" berichtet, neben Barbershops und Kosmetikstudios sollten auch Lieferdienste für Pizza und anderes Essen in die Liste der besonders betroffenen Branchen aufgenommen werden. Das sehe ein Änderungsantrag zum Gesetzentwurf vor. Das gesamte Vorhaben soll am Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden.
    Dem Antrag zufolge geht es bei der Verschärfung um sogenannte plattformbasierte Lieferdienste - wie etwa Lieferando oder Wolt - sowie um Subunternehmen, die Lieferungen für einen Plattformbetreiber durchführen. Die Aufnahme in den Katalog der besonders von Schwarzarbeit betroffenen Branchen bedeutet, dass eine Ausweispflicht für Beschäftigte gilt, ebenso wie die sogenannte "Sofortmeldepflicht" für Arbeitgeber bei Neueinstellungen.
    Diese Nachricht wurde am 11.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.