
Regierungssprecher Meyer sagte in Berlin, Weimer nehme seine Aufgabe mit der vollen Unterstützung des Kabinetts wahr.
Der parteilose Kulturstaatsminister steht derzeit in der Kritik, weil er drei linke Buchläden von der Nominiertenliste für den Deutschen Buchhandlungspreis hat streichen lassen. Weimer hatte dies mit - Zitat - "verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen" begründet und argumentiert, der mit Steuergeld finanzierte Preis dürfe nicht an Feinde des Staates gehen. Daraufhin hatte es unter anderem von den Grünen und der Linken Rücktrittsforderungen gegeben. Die Anwälte der Buchhandlungen kündigten zudem Klagen an.
Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
