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Konferenz in Bonn
Bundesregierung will breite Koalition für Klimaschutz aufbauen

Die Bundesregierung will gemeinsam mit der EU eine breite Koalition für eine globale Klimapolitik aufbauen.

05.06.2023
    Jennifer Morgan, Sonderbeauftragte der Bundesregierung für Klimaschutz, spricht in ein Mikrofon.
    Jennifer Morgan, Sonderbeauftragte der Bundesregierung für Klimaschutz. (John Macdougall/AFP POOL/dpa)
    Die Klimabeauftragte des Auswärtigen Amtes, Morgan, erklärte, ab heute werde in Bonn verhandelt, um die Weichen für die Weltklimakonferenz ab Ende November in Dubai zu stellen. Man tue nicht genug und schlafwandle auf einen Abgrund zu. Das habe auch der jüngste Bericht des Weltklimarates, Zitat, "mit brutaler Klarheit" gezeigt. Man brauche einen klaren Fahrplan für den Ausstieg aus den fossilen Energien. Deutschland hat auf Initiative von Bundeskanzler Scholz bereits den sogenannten "Klimaclub" ins Leben gerufen, an dem sich auch die G7-Staaten beteiligen.
    In Bonn tagen seit dem Vormittag Delegierte aus aller Welt.
    Die Gespräche gelten als schwierig. So hieß es, die Vereinigten Arabischen Emirate als Gastgeber der Klimakonferenz im November unternähmen keine Schritte, um die Energiegewinnung aus Öl und Gas zu beenden. Die UNO-Klimakonferenz findet vom 30. November bis zum 12. Dezember statt.
    Diese Nachricht wurde am 05.06.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.