Einsparungen
Bundesregierung will Entwicklungszusammenarbeit neu ausrichten - Fokus auf ärmste Länder der Welt

Die Bundesregierung will ihre Entwicklungspolitik neu ausrichten.

    Reem Alabali Radovan (SPD), Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, spricht bei der Pressekonferenz zum Reformplan "Zukunft zusammen global gestalten" zur Neuausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
    Bundesministerin Alabali Radovan stellt den Reformplan "Zukunft zusammen global gestalten" vor. (Britta Pedersen / dpa / Britta Pedersen)
    Bundesministerin Alabali Radovan erklärte in Berlin, künftig würden die Mittel vor allem in den ärmsten Ländern der Welt eingesetzt. Der Fokus liege dabei auf Afrika und dem Nahen Osten. Aufstrebende Volkswirtschaften wie Indien, Südafrika oder Mexiko sollten Geld nur noch auf Basis von Krediten erhalten. Die SPD-Politikerin verwies auf die Sparvorgaben für ihr Ministerium. Man müsse deshalb auch stärker als bisher auf die Wirksamkeit von Projekten schauen. Hilfen sollten außerdem mehr an deutsche Interessen geknüpft werden.
    Dem Entwicklungsministerium stehen in diesem Jahr rund zehn Milliarden Euro zur Verfügung - rund zwei Milliarden weniger als 2023.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Entwicklungshilfe: Alabali-Radovan kündigt Reform an (Audio)
    Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.