
Bundesministerin Alabali Radovan erklärte in Berlin, künftig würden die Mittel vor allem in den ärmsten Ländern der Welt eingesetzt. Der Fokus liege dabei auf Afrika und dem Nahen Osten. Aufstrebende Volkswirtschaften wie Indien, Südafrika oder Mexiko sollten Geld nur noch auf Basis von Krediten erhalten. Die SPD-Politikerin verwies auf die Sparvorgaben für ihr Ministerium. Man müsse deshalb auch stärker als bisher auf die Wirksamkeit von Projekten schauen. Hilfen sollten außerdem mehr an deutsche Interessen geknüpft werden.
Dem Entwicklungsministerium stehen in diesem Jahr rund zehn Milliarden Euro zur Verfügung - rund zwei Milliarden weniger als 2023.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Entwicklungshilfe: Alabali-Radovan kündigt Reform an (Audio)
Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
