Regionalkonferenz
Bundesregierung will "Leuchttumprojekte“ in Ostdeutschland fördern

Die Bundesregierung hat Ostdeutschland weitere Unterstützung im Rahmen sogenannter Leuchtturmprojekte zugesichert.

    Zu sehen sind Bundeskanzler Friedrich Merz und Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin. Beide schauen sich an und lächeln.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (l, CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bei der 56. Regionalkonferenz der Regierungschefin und der Regierungschefs der ostdeutschen Länder. (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Es seien dazu mehr als 100 Vorschläge vorgelegt worden, sagte Bundeskanzler Merz auf der Konferenz mit den Ministerpräsidentinnen und -Präsidenten der ostdeutschen Länder in Berlin. Bis zum Sommer werde der Bund eine Auswahl treffen. Denkbar seien etwa Projekte zur Energieerzeugung, zur Infrastruktur und zu Bildungseinrichtungen. Merz betonte, mehr als 35 Jahre nach der Deutschen Einheit gebe es eine ganze Reihe struktureller Schwächen, aber auch viele Lichtblicke. Ihm gehe es vor allem darum zu zeigen, dass sich auch der Bund unverändert in Ostdeutschland engagiere.
    Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Kaiser, erklärte mit Blick auf das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität, davon müsse natürlich auch Ostdeutschland profitieren. Gerade die Regionen, die von Strukturschwäche geprägt seien oder eine Transformation durchmachten, sollten im Auge behalten werden, mahnte die SPD-Politikerin.
    Diese Nachricht wurde am 26.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.