
Statt ausgebildete Pfleger aus Indien abzuwerben, sollen angehende Fachkräfte künftig nach deutschen und indischen Anforderungsprofilen ausgebildet werden. Dabei erhielten sie Deutschunterricht und interkulturelle Trainings. So entfielen später langwierige Verfahren zur Anerkennung der Berufsqualifikation, heißt es.
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz dämpfte die Erwartungen an das Vorhaben. Bislang floppten alle staatlichen Bemühungen, ausländische Pflegefachkräfte anzuwerben, sagte Vorstand Brysch. Politisch geschürte Erwartungen und Millionen Euro an Steuermitteln stünden in krassem Missverhältnis zu den tatsächlichen Anwerbezahlen.
Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
