Gästehaus und Veranstaltungsort
Bundesregierung will Schloss Meseberg aufgeben

Das Schloss Meseberg ist bald kein Gästehaus und Veranstaltungsort der Bundesregierung mehr. Bisher kamen Staatsgäste zu Empfängen, auch das Kabinett tagte dort immer wieder. Im Februar läuft der Nutzungsvertrag mit der Messerschmitt-Stiftung aus - aus Kostengründen, wie die Bundesregierung betont.

    Blick auf das im Jahr 1736 errichtete Barockschloss Meseberg.
    Schloss Meseberg bei Berlin - das Barockschloss wurde im Jahr 1736 errichtet (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Eine Regierungssprecherin sagte der Nachrichtenagentur dpa, künftig sollten hochrangige Veranstaltungen an verschiedenen, dem Anlass angemessenen Orten oder auch in dem voraussichtlich 2028 fertiggestellten Veranstaltungsbereich im Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes durchgeführt werden. Die Kosten für einmalige Anmietungen externer Veranstaltungsorte lägen deutlich unter den Gesamtkosten, die bisher jährlich für Schloss Meseberg angefallen seien.
    Das Barockschloss Meseberg im Landkreis Oberhavel in Brandenburg stammt aus dem 18. Jahrhundert. Seit 2007 wurde es für Empfänge von Staatsgästen sowie für Kabinettsklausuren genutzt.
    Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.