
Das teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. Er wies darauf hin, dass die Stationierung von Iskander-Raketen in der zu Russland gehörenden Exklave Kaliningrad eine Bedrohung für Europa darstelle. Deshalb arbeite man an einem umfassenden Abschreckungspaket - auf nationaler und europäischer Ebene sowie mit den NATO-Verbündeten.
Das Verteidigungsministerium verwies auf bereits laufende Anstrengungen. Zum einen werde der deutsche Marschflugkörper Taurus modernisiert, zum anderen sei eine Nachfolgevariante in Arbeit. Ferner gebe es ein europäisches Projekt zur Entwicklung von Präzisionswaffen mit großer Reichweite.
Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
