
Der Etat sieht Ausgaben von rund 502 Milliarden Euro vor und Schulden in Höhe von 143,2 Milliarden Euro. Das ist die zweithöchste Schuldenaufnahme in der Geschichte der Bundesrepublik. Nach dem Bruch der Ampel-Koalition arbeitete die Bundesregierung bisher mit vorläufiger Haushaltsführung.
Vor der Abstimmung hatte Bundesfinanzminister Klingbeil Vorwürfe der Opposition zurückgewiesen, von den Geldern werde nichts bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Der SPD-Vorsitzende sagte, über den Etat 2025 würden "Rekordinvestitionen von 115 Milliarden Euro" möglich. Die Fachminister hätten nun "unfassbare Spielräume", müssten ihre Projekte aber auch hart priorisieren. Vorrang habe für die Bundesregierung, dass das wirtschaftliche Wachstum nach Deutschland zurückkomme, fügte er hinzu. Denn dadurch würden Arbeitsplätze gesichert. Das sei das Wichtigste für die Menschen in diesem Land, und daran arbeite diese Bundesregierung intensiv.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
