Haushaltsausschuss
Bundestag beschließt Kürzung der Heizungsförderung

Für den Einbau von Wärmepumpen und anderen klimafreundlichen Heizungen gibt es in den kommenden Jahren einen geringeren Zuschuss vom Staat. 

    Ein altes Heizungsventil in einer Wohnung
    Mit dem neuen Konzept will die Bundesregierung bis ‌2030 rund ‌2,1 Milliarden Euro einsparen. (picture alliance / FotoMedienService / Ulrich Zillmann)
    Der Haushaltsausschuss des Bundestags beschloss Änderungen bei der Förderung. Die Zuschüsse werden demzufolge stärker nach Einkommen gestaffelt. Mit dem neuen Konzept will die Bundesregierung bis ‌2030 rund ‌2,1 Milliarden Euro einsparen.
    Unionsfraktionsvize Müller sagte dem Deutschlandfunk, die Förderung werde modifiziert und für geringere und kleinere Einkommen verbessert. Grünen-Fraktionsvize Vierlinden meinte dagegen, es sei ein absolut fatales Signal, dass die Bundesregierung nun an der Heizungsförderung spare.
    Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, können die Anträge für einen Heizungstausch ab Mitternacht vorerst nicht gestellt werden. Bis 20. Juli würden notwendige technische Anpassungen bei der staatlichen Förderbank KfW und dem Bundesamt Bafa vorgenommen.
    Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.