
Der Vorschlag wurde mit Stimmen von Union und SPD angenommen. Die neue staatlich geförderte Rente soll die bisherige Riester-Rente ablösen. Sie sieht Angebote mit garantierten Auszahlungen und Modelle ohne Garantien vor, die höhere Renditen ermöglichen. Die Bundesregierung will so mehr Menschen dazu bewegen, zusätzlich fürs Alter zu sparen.
Der finanzpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Günzler, lobte, das neue Modell sei kostengünstig, flexibel, unbürokratischer sowie renditestärker. Der AfD-Abgeordnete Douglas warf der Koalition vor, den Menschen nicht die Wahrheit zu sagen. Er forderte umfassendere Finanzreformen, da die Rentenkasse leer sei. Die Grünen-Abgeordnete Schmidt bemängelte, Geringverdiener würden nicht ausreichend erreicht.
Bundesfinanzminister Klingbeil hatte die Reform vor der Debatte als „Meilenstein“ bezeichnet. Die private Altersvorsorge werde für kleinere Einkommen attraktiver. Auch Familien würden in den Fokus genommen, sagte der SPD-Vorsitzende.
Die bisherige Riester-Rente war 2002 eingeführt worden. Sie wurde seit Jahren als zu bürokratisch und wenig ertragreich kritisiert.
Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
