
Für die Vorlage votierten in namentlicher Abstimmung 321 Abgeordnete, 268 waren dagegen, zwei enthielten sich. Der Gesetzentwurf der schwarz-roten Koalition sieht verschärfte Mitwirkungspflichten und härtere Sanktionsandrohungen vor. So sollen beispielsweise Empfängern von staatlichen Leistungen Gelder gekürzt oder gestrichen werden, wenn sie Termine beim Jobcenter verpassen.
In einer vorangegangenen Debatte hatten Redner der Koalition das Gesetz verteidigt. Der SPD-Politiker Peick sagte, wer sich an die Regeln halte, für den ändere sich nichts. Vertreter der Grünen und der Linken kritisierten die Maßnahme dagegen als unsozial. Die AfD forderte dagegen noch härte Bedingungen für Bezieher der Grundsicherung.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
