
Prien warnte in einer Aktuellen Stunde vor den gesundheitlichen Risiken für Kinder und Jugendliche. Bei Zigaretten oder Glücksspiel seien Altersbeschränkungen selbstverständlich. Notwendig sei allerdings ein Gesamtkonzept. "Es wird mit der einen Maßnahme nicht getan sein." Schwesig ergänzte, eine Altersgrenze habe nichts mit Zensur zu tun, sondern diene dem Schutz der Kinder.
Der digitalpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Rupp, warf der schwarz-roten Koalition hingegen vor, Grund für die angepeilte Altersgrenze sei der Erfolg der AfD bei jungen Menschen im Internet. Linken-Politikerin Bremer warnte, wer Jugendliche von Social Media ausschließt, nehme ihnen die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe.
Bis jetzt ist unklar, ob sich Union und SPD wirklich auf ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche verständigen.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
