
Die CDU-Politikerin betonte im Magazin "Der Spiegel", in Zeiten knapper Haushaltskassen dürfe man keine teuren Erweiterungen des Parlaments vorantreiben, die nicht zwingend gebraucht würden. Wenn Hunderte Millionen Euro eingespart werden könnten, müsse es eine Selbstverständlichkeit sein, den Rotstift anzusetzen. Ähnlich argumentierte Bundestagsvizepräsident Nouripour. Man solle sich auf das Nötigste konzentrieren. Dies seien die Sicherheit und die Sanierung bestehender Gebäude, betonte der Grünen-Politiker. Demnach wird befürchtet, dass die Kosten des seit Jahren geplanten Projekts "Luisenblock Ost 2" auf mehr als eine Milliarde Euro ansteigen könnten.
Über die Empfehlung der beiden Politiker soll Ende des Monats auf einer Sondersitzung die Bau- und Raumkommission des Bundestags entschieden werden.
Diese Nachricht wurde am 09.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
