
Nach Angaben des Bundestags hielt sie sich rund eine Stunde dort auf. Klöckner erklärte, der erstmals erteilte Zugang für eine parlamentarische Beobachterin sei ein wichtiges Zeichen. Die CDU-Politikerin appellierte an Israel, diesen - Zitat - "Weg der Öffnung" weiterzugehen.
Die Linken-Abgeordnete Reisner sprach von "Katastrophentourismus". Ein Besuch unter Führung der israelischen Armee ermögliche keinen echten Austausch mit der palästinensischen Bevölkerung, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Klöckner sollte ihr politisches Gewicht nutzen, um Medien einen unabhängigen Zugang zu Gaza zu verschaffen und um humanitäre Hilfskorridore zu öffnen - nicht um einer rechtsradikalen Regierung Legitimität zu verleihen. Der SPD-Außenpolitiker Ahmetovic hatte zuvor in der F.A.Z. von einem "eklatanten Signal" gesprochen. Zudem kritisierte er, dass Klöckner kein Treffen mit offiziellen Palästinenservertretern geplant habe.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
