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Bundesumweltminister Schneider: Konflikte ums Wasser auch in Deutschland

Bundesumweltminister Schneider erwartet Veränderungen bei der Wasserversorgung in Deutschland.

    Carsten Schneider (SPD) sitzt im Deutschen Bundestag, er stützt das Kinn auf die rechte Hand.
    Bundesumweltminister Carsten Schneider, SPD (picture alliance / dts-Agentur / dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Das Thema Wasser werde unterschätzt. Deutschland sei bisher ein wasserreiches Land, aber das ändere sich gerade, sagte der SPD-Politiker dem Spiegel. Künftig werden man ernsthafte Konflikte um Wasser haben - auch in Deutschland.
    Allerdings sei das Risiko für Wasserknappheit je nach Region unterschiedlich hoch, betonte Schneider. In Berlin hänge die Wasserversorgung etwa maßgeblich von der Spree ab. In Zukunft werde da nicht mehr genug ankommen, weil das abgepumpte Wasser aus den Braunkohletagebauen in der Lausitz wegfalle.
    Es gehe darum, Wasser künftig stärker in der Fläche zu halten und Versickerung zu fördern. Und natürlich müsse man sparsam damit umgehen, sagte Schneider, auch mit Bezug auf wasserintensive Industrien.
    Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.