Niedrigwasser
Bundesverkehrsminister Bilger nach Spitzentreffen in Bonn: "Werden kurzfristig Maßnahmen einleiten"

Bundesverkehrsminister Bilger hat angesichts der niedrigen Wasserstände der Flüsse kurzfristige Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft angekündigt.

    Bundesverkehrsminister Steffen Bilger blickt auf seine linke Seite Richtung Kamera.
    Bundesverkehrsminister Steffen Bilger, CDU (Archivbild) (picture alliance / dts-Agentur / dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Ziel sei es, Lieferketten auf Rhein, Donau und Elbe trotz der schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten, sagte Bilger nach Gesprächen mit Wirtschaftsvertretern, Verbänden und Behörden in Bonn. Man werde mit den Ländern über Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw für besonders betroffene Güter sprechen. Zudem sei die bundeseigene Autobahngesellschaft angewiesen worden, Ausweichverkehre nicht durch vermeidbare Baustellen zu behindern. Gleichzeitig soll laut Bilger der Schienengüterverkehr gestärkt werden. Das Gütertransportunternehmen DB Cargo habe zugesagt, betroffene Industriebetriebe beim Transport von Waren auf der Schiene zu unterstützen und zusätzliche Kapazitäten in Europa zu organisieren.
    Der Bundesverkehrsminister bezeichnete das extreme Niedrigwasser als erhebliche Herausforderung für die Wirtschaft und die Versorgungssicherheit. Deshalb werde man den engen Austausch mit den betroffenen Branchen fortsetzen.
    Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.