Gaza
Bundeswehr soll spätestens am Wochenende Hilfsgüter für Gaza abwerfen

Flugzeuge der Bundeswehr sollen spätestens am kommenden Wochenende damit beginnen, Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung über dem Gaza-Streifen abzuwerfen.

    Der jordanische König Abdullah II.und Bundeskanzler Friedrich Merz stehen an Rednerpulten in Berlin.
    Der jordanische König Abdullah II.und Bundeskanzler Merz (AP/dpa/Ebrahim Noroozi)
    Bundeskanzler Merz sagte in Berlin, zwei deutsche Transportmaschinen vom Typ A400M seien auf dem Weg nach Jordanien, um dort ausgerüstet und aufgetankt zu werden. Sie könnten möglicherweise sogar schon ab morgen fliegen, fügte der CDU-Chef hinzu. Die Abwürfe seien mit der israelischen Regierung koordiniert.
    Merz äußerte sich nach einem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. im Kanzleramt. Er räumte ein, dass die so genannten "Airdrops" nur ein kleiner Beitrag zur Versorgung der Menschen im Gaza-Streifen seien. Sie sendeten aber ein wichtiges Signal, dass man helfe. Auch der jordanische König erklärte, die Unterstützung aus der Luft könne die Lieferungen per Lastwagen nicht ersetzen.
    Hilfsorganisationen verweisen auf die Gefahren der Abwürfe und verlangen, dass die Versorgung im Gazastreifen am Boden deutlich ausgeweitet wird.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.