
Die 15 deutschen Soldaten und weitere Militärangehörige aus anderen europäischen Staaten trafen gestern Abend in Nuuk ein. Sie sollen die Bedingungen für gemeinsame Militärübungen prüfen. Das Team besteht aus Logistikern und Experten aus unterschiedlichen Bereichen, unter anderem aus Norwegen, Schweden, Finnland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden. Das dänische Arktis-Kommando lud die USA ein, an den Übungen teilzunehmen.
Der ehemalige NATO-Generalsekretär Stoltenberg warnte davor, die USA zu unterschätzen, und forderte eine klare Reaktion des Militärbündnisses und der EU auf die US-Ansprüche. US-Präsident Trump drohte den Ländern mit Zöllen, die gegen sein Vorhaben eintreten. Für den Nachmittag sind auf Grönland und in mehreren Städten Dänemarks Demonstrationen gegen die USA angekündigt.
Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
