
Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, gingen dieses Jahr rund 38.500 Bewerbungen ein - etwa 24 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Neueinstellungen sei um 13 Prozent auf rund 11.000 gestiegen. Im Rahmen der neu eingeführten Wehrerfassung seien knapp 300.000 Anschreiben verschickt worden. Für männliche Empfänger ist der Fragebogen verpflichtend. 96 Prozent sendeten ihn nach Angaben des Ministeriums fristgerecht zurück. Bei den übrigen werde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren geprüft.
Das Gesetz über den Wehrdienst war zu Jahresbeginn in Kraft getreten. Es sieht eine verpflichtende Musterung für junge Männer vor, die nach dem 1. Januar 2008 geboren wurden. Der Wehrdienst bleibt freiwillig, solange sich genügend Rekruten finden. Falls nicht, ist eine Wiedereinführung der Wehrpflicht möglich.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
