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Nahost-Krieg
Bundeswehr will sich an Seekorridor für Gaza-Hilfslieferungen beteiligen

Die geplanten internationalen Hilfslieferungen für den Gazastreifen auf dem Seeweg sollen voraussichtlich an diesem Wochenende beginnen.

    Blick von schräg hinten auf das in einen Hafen einfahrende Schiff.
    Die Deutsche Marine verfügt über Versorgungsschiffe wie die hier abgebildete "Bonn". (picture alliance / Hauke-Christian Dittrich / Hauke-Christian Dittrich)
    Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen bei einem Besuch im Hafen von Larnaka auf Zypern an. Von dort aus sollen Schiffe Lebensmittel und Medikamente vor die Küste des Gazastreifens bringen. Die Hilfsgüter sollen dann mit kleineren Booten an Land geschafft werden.
    Deutschland wird sich an dem von Zypern initiierten Seekorridor beteiligen. Bundeskanzler Scholz schrieb auf X, gemeinsam mit den USA, Katar und weiteren Staaten wolle man dafür sorgen, dass mehr Hilfe nach Gaza gelange.
    Nach Informationen des Magazins "Der Spiegel" prüft die Bundeswehr derzeit einen möglichen Einsatz der Marine. Zudem könnten Pioniere die USA beim Bau des angekündigten temporären Hafens an der Küste des Gazastreifens unterstützen. Dort sollen bald größere Hilfsschiffe anlegen können. - Israel begrüßte die geplante Einrichtung des Seekorridors. Die Mission ermögliche es, die humanitäre Hilfe für den Gazastreifen aufzustocken und zugleich Sicherheitsstandards einzuhalten.
    Diese Nachricht wurde am 08.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.