
Bis Ende Juni seien fast 5.900 Anträge beim zuständigen Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben eingegangen, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf eine Sprecherin der Behörde. Das seien deutlich mehr als im gesamten vergangenen Jahr, als nahezu 3.900 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung gestellt worden waren. Zu Jahresbeginn trat das neue Wehrdienstgesetz in Kraft. Ziel ist es, die Zahl der aktiven Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten bis 2035 von derzeit rund 185.000 auf mindestens 260.000 zu erhöhen.
Für den Fall, dass angestrebte Personalstärken über das Freiwilligen-Modell nicht erreicht werden können, ist die Wiedereinführung einer Wehrpflicht möglich. Nötig dafür wäre allerdings ein Beschluss des Bundestags.
Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
