
Sie sollen im Laufe des Tages in der grönländischen Hauptstadt Nuuk eintreffen. An der Mission beteiligen sich auf Einladung Dänemarks auch Soldaten aus den NATO-Staaten Norwegen, Schweden, Finnland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden; einige sind schon dort. Die Einheiten sollen erkunden, wie angesichts russischer und chinesischer Präsenz in der Arktis die Sicherheit Grönlands verbessert werden kann - etwa durch eine stärkere Luftraumüberwachung.
Bundesverteidigungsminister Pistorius wertete die Mission als Zeichen dafür, dass die europäischen NATO-Mitglieder zu ihren Verpflichtungen stünden. Er gehe aber nicht davon aus, dass es zum Äußersten komme, sagte Pistorius im ARD-Fernsehen. Von der US-Regierung hieß es, man glaube nicht, dass die Aktion irgendeinen Einfluss auf das amerikanische Ziel habe, Grönland zu erwerben.
Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
