
Insgesamt 21 Objekte in Deutschland und Polen seien durchsucht worden, teilte die Staatsanwaltschaft Köln mit. Man habe zahlreiche hochwertige Luxusartikel beschlagnahmt. Ermittelt werde gegen acht Beschuldigte. Zwei Hauptverdächtige im Alter von 23 und 57 Jahren kamen in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, zwischen 2021 und 2022 Hilfszahlungen im Gesamtumfang von rund 2,3 Millionen Euro beantragt zu haben, ohne dass ein entsprechender Schaden vorgelegen habe. Davon seien mehr als 1,2 Millionen Euro ausgezahlt und über fingierte Geschäftsbeziehungen auf polnische Konten weitergeleitet worden.
Die Razzia wurden durch die Justizbehörde Eurojust in Den Haag unterstützt.
Diese Nachricht wurde am 11.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
