Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Bundesweite Krisenübung zum Umgang mit Hitze und Dürre

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe veranstaltet im November eine bundesweite Krisenübung zum Umgang mit Hitze- und Dürreperioden.

    Das Foto zeigt das Schild des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK mit Sitz in Bonn.
    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe will im November eine bundesweite Krisenübung zum Umgang mit Hitzefolgen veranstalten. (IMAGO / Marc John )
    Wie ein Sprecher mitteilte, haben bereits mehr als 180 Organisationen ihre Teilnahme bestätigt. Geprobt werde vom 4. bis 6. November, wie Bund, Länder sowie Hilfsorganisationen in Extremsituationen Informationen austauschen, Entscheidungen koordinieren und Einsätze aufeinander abstimmen. Die Hitzewelle vom Juni mit anhaltender Trockenheit habe gezeigt, wie anfällig Deutschland in derartigen Situationen sei, erklärte der BBK-Sprecher. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts sind in Deutschland bis Ende Juni bereits mehr als 5.000 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Gleichzeitig führten die hohen Temperaturen auch zu Schäden an der Infrastruktur und Einschränkungen im Bahnverkehr.
    In dem Übungsszenario wird den Angaben zufolge von einer mehrjährigen Dürre bei extrem hohen Temperaturen ausgegangen.
    Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.