
Wie der Generalbundesanwalt erklärte, haben die Ermittler rund 50 Objekte in zwölf Bundesländern durchsucht. Mehr als 30 Beschuldigte seien von den polizeilichen Maßnahmen betroffen. Wie das Magazin "Spiegel" berichtet, soll der jüngste Beschuldigte erst 16 Jahre alt sein.
Die Razzia richtete sich gegen die Gruppierungen "Deutsche Jugend Voran" sowie "Jung und Stark". Sie fallen vor allem mit Einschüchterungsaktionen auf öffentlichen Straßen auf. Diese richten sich gegen linke, homosexuelle und queere Menschen sowie gegen solche mit Einwanderungsgeschichten. Bekannt sind unter anderem gewaltbereite Störaktionen gegen CSD-Veranstaltungen und Überfälle auf Einzelpersonen. Hinzu kommt die Agitation in Sozialen Medien, etwa die Glorifizierung rechtsextremistischer Terroranschläge.
Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
