Wirtschaft
Bundeswirtschaftsministerin Reiche zu Gesprächen in Peking eingetroffen

Bundeswirtschaftsministerin Reiche ist zu politischen Gesprächen in der chinesischen Hauptstadt Peking eingetroffen. Zum Auftakt warb die CDU-Politikerin für einen vertrauensvollen und offenen Austausch zwischen beiden Ländern, den sie als "sehr wichtig" bezeichnete. Empfangen wurde sie vom Vizeminister der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, Zhou Haibing.

    Das Bild zeigt Katherina Reiche und ihren chinesischen Gastgeber Zhou Haibing. Sie stehen nebeneinander und schauen in Richtung der Kameras. Neben ihnen sind die Flaggen Deutschlands und Chinas zu sehen.
    Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) wird in China vom Vizeminister der Nationalen Reform- und Entwicklungskommission, Zhou Haibing, empfangen. (Johannes Neudecker / dpa)
    Die Behörde gilt als eine der wichtigsten wirtschaftspolitischen Planungsstellen der Volksrepublik. Begleitet wird die Ministerin von einer Unternehmens-Delegation. In den Gesprächen dürfte es neben wiederholt kritisierten Wettbewerbsverzerrungen auch um die chinesischen Exportkontrollen auf Rohstoffe wie seltene Erden gehen. Reiche will in Peking auch mit Handelsminister Wang Wentao und Vize-Ministerpräsident He Lifeng zusammentreffen.
    Im Vorfeld der zweitägigen Reise hatte der Maschinenbau-Verband VDMA die Ministerin aufgerufen, in Peking auch bekannte Probleme anzusprechen. In China gebe es eine künstlich niedrig gehaltene Währung, überhöhte Subventionen und politisch motivierte Exportkontrollen.
    Die Deutsche Auslandshandelskammer rief die CDU-Politikerin zu einem intensiveren Dialog mit Peking auf. So müsse das gegenseitige Verständnis für die unterschiedlichen Wirtschaftssysteme erhöht werden.
    Diese Nachricht wurde am 27.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.