Klimaneutral ab 2045
Bundeswirtschaftsministerium bekräftigt Klimaziele trotz Kritik an Heizungsgesetzentwurf

Nach Kritik am Entwurf des sogenannten Heizungsgesetzes hat das Bundeswirtschaftsministerium betont, dass die Klimaziele dadurch nicht in Gefahr seien.

    Katherina Reiche steht vor einer unscharfen Wand mit großen Buchstaben.
    Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) (dpa / Lilli Förter)
    Ein Sprecher sagte in Berlin, Ressortschefin Reiche stehe zum gesetzlich verankerten Ziel, dass Deutschland ab 2045 klimaneutral wirtschafte. Im Entwurf des Gebäude-Modernisierungsgesetzes ist ein Verbot fossiler Brennstoffe nach 2045 nicht mehr geplant. Der Übergang zum klimafreundlicheren Heizen soll stattdessen über eine sogenannte "Bio-Treppe" festgelegt werden: Wer weiterhin mit Gas oder Öl heizt, muss einen bestimmten Prozentsatz an klimafreundlichen Brennstoffen beimischen, der in regelmäßigen Abständen erhöht wird. Der Entwurf soll das vorherige Gesetz der Ampelkoalition ersetzen.
    Organisationen wie der Bund für Umwelt und Naturschutz sowie Grüne und Linke hatten die Änderungen kritisiert.
    Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.