Polizei spricht von Vorsatz
Busbrand in der Schweiz: Bundespräsident gedenkt der Opfer

Der Schweizer Bundespräsident Parmelin hat am Nachmittag in der Stadt Kerzers nach dem Brand eines Busses der Opfer gedacht.

    11.03.2026, Schweiz, Kerzers: Blumen sind an der Stelle zu sehen, wo ein Linienbus im Zentrum von Kerzers Feuer fing und zahlreiche Opfer forderte. Foto: Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
    Blumen in der Schweizer Stadt Kerzers, wo ein Linienbus ausgebrannt ist. Sechs Menschen kamen ums Leben. (Laurent Gillieron / KEYSTONE / dpa / Laurent Gillieron)
    Im Beisein hunderter Menschen sprach er den Hinterbliebenen der sechs getöteten Menschen sein Beileid aus. Fünf weitere Personen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Die Staatsanwaltschaft im Kanton Freiburg hatte zuvor mitgeteilt, dass sie von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgehe. Es deute aber nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin. Der Bus wurde demnach von einem psychisch instabilen Schweizer in Brand gesetzt, der sich in dem Fahrzeug selbst angezündet hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann unter den Toten ist.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.